Was ist der erste Schritt?

Ein virtueller Arbeitsplatz bietet viele Vorteile

Auf den gesundheitlichen Aspekt das Coronavirus betreffend möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da Sie dies in den dafür qualifizierten Medien nachlesen können. Unten finden Sie weiterführende Links, die anschaulich und unaufgeregt das Thema behandeln.

Das wichtigste vorweg: Home-Office funktioniert nur durch eine klare und genaue Kommunikation mit den Mitarbeitern. Gerade, wenn man sich nicht mehr am Gang sieht und schnell Infos austauschen kann, ist es umso wichtiger, dass Anweisungen und Informationen eindeutig, verständlich und konkret formuliert sind und sichergestellt wird, dass diese auch vom Ansprechpartner richtig verstanden wurden. Gleichzeitig sollen Pläne erstellt werden, wer wann wofür verantwortlich ist und dies selbstverständlich ebenfalls kommuniziert werden.

Digital Workplaces – die intelligente Arbeitsform

BYOD – Die schnelle Lösung

Jetzt, wo es schnell gehen muss oder wo sich Home-Office im Unternehmen noch nicht etabliert hat, kann BYOD aushelfen. BYOD steht für Bring Your Own Device und bedeutet, dass Sie mit Ihrem privaten Gerät arbeiten. Dabei gibt es neben arbeitsrechtlichen ebenso datenschutz-, urheber- und steuerrechtliche Aspekte zu beachten.

Was ist ein Device

„Devices“ sind Smartphones, Laptops, Tablets, Stand-PCs samt ihren Anschlüssen.

Sicherer Datenzugriff

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Um sicher auf ein internes Firmennetzwerk zuzugreifen, sollte unbedingt ein Virtual Private Network, ein VPN verwendet werden.
  • Dies sollte mit 2FA („Faktor-Authentifizierung“) geschützt sein.
  • Geräte sollten unbedingt Up-to-Date, sprich es sollten keine Updates ausständig sein.
  • Das Gerät sollte zudem über ein Anti-Virus-Programm verfügen.
  • Das Device sollte verschlüsselt und versperrbar sein. Wie bei einem Smartphone können auch PCs und Laptops mittels PIN-Code und Passwort gesperrt werden.
  • Auch, wenn es nur für kurze Zeit ist, sperren Sie den Bildschirm, wenn Sie den Arbeitsplatz verlassen.

Sehr wichtig: Arbeitgeber sollten IT-Security Sicherheitsstandards definieren. Das heißt:

  • Allgemeine Regelungen für das Abspeichern von Daten
  • Den Umgang mit Passwörtern
  • Abläufe für Schadensfälle, wie zum Beispiel das (unbeabsichtigte) Einschleusen von Schadsoftware
  • Dies soll selbstverständlich das Thema Home-Office beinhalten

Gesetzliche Regelungen

…müssen selbstverständlich auch zu Hause eingehalten werden. So sind Bildschirmpausen genauso einzuhalten wie die verpflichtende Mittagspause von 30 Minuten nach 6 Stunden Arbeit. Daneben gibt es weitere Regelungen und Richtlinien, an die sich Arbeitgeber halten müssen.

Hier finden Sie die wichtigsten gesetzlichen Vorschriften zum Thema Telearbeit bzw. Home-Office.

Hier finden Sie die aktuellen Richtlinien zur Bildschirmarbeit in Österreich.

Muss das private Gerät verwendet werden?

Als Arbeitnehmer ist man nicht verpflichtet mit dem privaten Gerät zu arbeiten – vielmehr muss man als Arbeitgeber das nötige Werkzeug zur Verfügung stellen. Also die Hardware und (sicheren) Zugang zu den Systemen, z.B. via VPN-Zugang. Viele Systeme können auch über den Browser verwendet werden. Ich verwende beispielsweise zum Arbeiten Microsoft Office 365 und steige von unterwegs oder (wie jetzt) von zu Hause im Regelfall über den Browser ein.

Managed Service Anbieter wie pc-web bietet virtuelle Arbeitsplätze an, die sichere Zugriffe auf die Systeme gewährleisten, sodass weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer sich viele Gedanken um die Administration, Einrichtung und den Schutz des Home-Office machen müssen.

Hier finden Sie mehr Informationen zu digital Workplaces

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Hilfreiche Links zum Thema Coronavirus

Lage in Österreich - Stand der Infektionen

Weltweite Lage - Seite der WHO

Coronavirus: Why you must act now